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Herzlich willkommen in unserer Zahnarztpraxis

Dr. Manfred Pletz Ihr Zahnarzt für die ganze Familie

Wir freuen uns über Ihren Besuch.

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Wir verstehen uns als Praxis für die ganze Familie. Dies bedeutet, dass wir auf sämtlichen Gebieten der Zahnmedizin "up to date" sind und durch stetige Fortbildung unser Wissen aktualisieren. So können wir Ihnen eine qualitativ hochwertige Rundum-Versorgung auf allen Gebieten der Zahnmedizin bieten, angefangen von der Kinderzahnmedizin über Kieferorthopädie und Zahnersatz bis zur Alterszahnheilkunde.

Um einen Überblick über unsere Praxis zu erhalten , sehen Sie hier unsere Leistungen zum Anklicken.

Unser Behandlungsspektrum

Kieferorthopädie

 

Die kieferorthopädische Behandlung erfolgt durch:

Herausnehmbare Apparate

Die“klassische“ Form kieferorthopädischer Behandlung besteht im Einsatz von herausnehmbaren Apparaten (Dehnplatten, s. Foto unten). Hier wird durch den Einbau von bestimmten Hilfsteilen wie Klammern, Schrauben oder Federn eine Einwirkung auf Kiefer und Zähne erreicht; dazu werden diese Geräte vom Patienten selbst in den Ober- oder Unterkiefer eingesetzt und nachmittags nach der Schule und nachts getragen.

Festsitzende Spangen  

Im Gegensatz zu herausnehmbaren Spangen, die vom Zahntechniker im KFO-Labor gefertigt werden , werden feste Spangen direkt im Mund des Patienten in der Praxis des Kieferorthopäden eingesetzt und fixiert.

Feste Zahnspangen bestehen im wesentlichen aus den Komponenten Brackets, Bänder und Drahtbögen, die industriell hergestellt werden und in sehr großer Vielfalt erhältlich sind. Ähnlich wie mit einem Baukasten,  lassen sich aus diesen Komponenten die unterschiedlichsten Apparaturen individuell zusammenstellen.

Die Kunst des Kieferorthopäden liegt nun darin, aus diesen Einzelkomponenten eine wirkungsvolle Spange zu erstellen, mit der die jeweils vorliegende Zahnfehlstellung gut behoben werden kann.

Wir arbeiten mit:

Selbstligierenden Metallbrackets in Verbindung mit unserem Light-Wire-Konzept, bei dem extrem flexible Bögen verwendet werden, welche durch ein aktives „Klick“- System in die Brackets einrasten.

Selbstligierenden Keramikbrackets , welche ebenfalls ein ausgeklügeltes „Schiebe“- System zum Halten der – dann ebenfalls zahnfarbenen – flexiblen Bögen aufweisen und die

früher üblichen Standardbrackets, welche jedoch nach wie vor Verwendung finden.

Festsitzende Apparatur auf den Innenflächen der Zähne (Lingualtechnik)

Die Lingualtechnik (Lingual= zur Zunge hin) bezeichnet ein Verfahren, bei dem die Brackets auf die Innenflächen der Zähne geklebt werden. Die Apparatur ist von außen vollkommen unsichtbar. Viele Erwachsene entscheiden sich daher für diese Behandlungsart. Generell gilt, dass sich alle Zahnbewegungen mit der Lingualtechnik durchführen lassen, die auch mit der Labialtechnik möglich sind. In der Regel ist jedoch die Gewöhnungszeit an die Apparatur für den Patienten etwas länger. Anfänglich kann es zu Zungenirritationen und Sprachveränderungen kommen (Lispeln von s- und Zischlauten). Nach 2-3 Wochen haben sich die meisten Patienten jedoch an die linguale Apparatur gewöhnt. Im Gegensatz zu der labialen Apparatur werden die Brackets bei der Lingualtechnik nicht direkt auf den Zahn geklebt. Im zahntechnischen Labor werden die Brackets auf dem Gipsmodell in eine exakt festgelegte Position justiert und anschließend mit einer Übertragungsschablone im Mund indirekt geklebt. Dieser aufwendige Laborprozess macht die Kosten für eine Behandlung in Lingualtechnik etwas teurer.

Welches nun die bessere Lösung ist, kann pauschal nicht gesagt werden ! Dies hängt vielmehr von der Art der Fehlstellung ab, so dass es von Patient zu Patient variieren kann. Daher wird der Kieferorthopäde je nach erforderlicher Korrektur die optimale Behandlungsart wählen und dabei -soweit möglich – besondere Wünsche des Patienten natürlich berücksichtigen.

Durchsichtige Schienensysteme:

Schienen
Schienen,sogenannte Aligner bestehen aus hochflexiblem Material, wodurch Zähne begradigt werden können.

Fotos: Prodente

Aligner

Schienen wie z. B. Invisalign oder Clear-Aligner wurden entworfen für Patienten, die eine festsitzende Spange vermeiden möchten. Sie funktionieren am besten bei engstehenden Schneidezähnen, die langsam und schonend mit aufeinander folgenden Schienen gerade gerückt werden. Die Handhabung ist sehr einfach und Zähneputzen ist jederzeit gut möglich. Wir beraten sie gerne.

Häufige Fragen

Wann soll ich zum Kieferorthopäden gehen? Der beste Zeitpunkt im Alter von 4-5 Jahren, um einen Eindruck des Zahn- und des Kieferwachstums zu erhalten. Werden keine Anomalien festgestellt, ist der nächste Besuch beim Wechsel der bleibenden unteren Eckzähne mit etwa 10 Jahren anzuraten, um wiederum Wachstum und Zahnstellung zu beurteilen und ggf. eine Behandlung einzuleiten. Auch wenn ein Milchzahn frühzeitig gezogen werden muß, ist eine Behandlung in Form eines Platzhalters nötig, um Lückeneinengungen für die nachfolgenden bleibenden Zähne tu vermeiden.

Woran erkenne ich Fehlbildungen? Gedrehte, auch vorstehende Zähne, offener Biss, Rückbiß und Vorbiß mit Stufe zwischen oberen und unteren Schneidezähnen und Kreuzbisse sind auch für Laien sichtbar. Auch Sprachfehler – wie Lispeln- und ererbte und auch erworbene Gewohnheiten (Habits)- wie falsches Schlucken sowie Daumenlutschen – führen zu Verformungen der Kiefer.

Wann ist der beste Behandlungsbeginn? Bei Frühbehandlungen (z. B. Kreuzbiß, offener Biß über 3mm) beginnt man, sobald der Fehlbiß entdeckt wurde.

Was ist eine Frühbehandlung? Besonders behandlungsbedürftige Anomalien wie starker Rückbiß mit mehr als 9 mm oder Kreuzbisse werden bereits im frühen Wechselgebiß (mit 6-8 Jahren) behandelt. Dadurch wird wirkungsvoll Vorsorge betrieben, da diese Kinder bei Sport- oder Pausen-Unfällen meist Zahnfrakturen der (vorstehenden) Schneidezähne erleiden.

Wodurch entsteht ein falscher Biß? Rück-oder Vorlage des Unterkiefers sowie Endstände sind meist erblich bedingt, manchmal auch durch schädliche Gewohnheiten wie Daumenlutschen erworben.

Wodurch kann man Zahn-und Kieferfehlstellungen vermeiden? Hilfreich und unterstützend bei erworbenen Anomalien sind Logopädie bei Sprach- und Schluckanomalien sowie Kariesprophylaxe gegen Milchzahnverlust.Z

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Zahnersatz

Keramik-Füllungen und Veneers

Foto: Prodente e.V.

Keramische Einlagefüllungen – meist in CAD/CAM- Technik und Verblendschalen sind hochästhetische und bioverträgliche Werkstoffe für amalgamfreie Zahnheilkunde. Sie werden meist in CAD/CAM- Technik am selben Tag, d.h. in e i n e r Sitzung hergestellt

Gold-Füllungen

Foto: proDente e.V.

Füllungen und Teilkronen aus Gold sind bei hoher Kaubelastung eine sichere und langlebige Alternative im Seitenzahnbereich. Ihr einziger „Nachteil“ besteht in deren Sichtbarkeit v.a.im Unterkiefer beim Öffnen des Mundes wie z.B.beim Lachen.

Kronen und Brücken

Unser Zahnersatz wird in heimischen Labors durch hochqualifizierte Zahntechniker nachhaltig hergestellt. So kann der Patient effizient und zeitsparend versorgt werden, da aufwendiges hin- und her-schicken per Flugzeug in ausländische Labors – wie z.B. nach China – vermieden wird. Kronen und Brücken werden fest einzementiert und vermitteln dadurch das Gefühl, wie wenn es eigene Zähne wären.

Herausnehmbarer Zahnersatz

Herausnehmbarer Zahnersatz ist nötig, wenn Brücken nicht mehr möglich sind, wenn die hinteren Backenzähne fehlen oder wenn eine preiswerte Lösung gewünscht wird.

Vor Erstellung des Zahnersatzes werden Röntgenaufnahmen erstellt und die Vor- und Nachteile der verschiedenen Möglichkeiten besprochen, von der einfachen Modellgußprothese bis zum mit Implantaten kombinierten Zahnersatz, die Erwartung des Patienten, das Handling bei ggf. motorischen Einschränkungen und die anfallenden Kosten.

1. Zahnersatz ohne eigene Zähne  

  • Totalprothese
  • Implantatgestützter Zahnersatz

2. Zahnersatz mit vorhandenen eigenen Zähnen:

  • Werden Zähne nicht überkront, fertigt man eine Klammerprothese an.
  • Werden die eigenen Zähne überkront, führt dies zu einem besseren Tragekomfort, besserer Ästhetik und besserem Halt des Zahnersatzes.

Hier gibt es folgende Varianten:

  • Geschiebeprothese
  • Teleskopprothese
  • Stegprothese

Implantologie

Die moderne Prothetik ist heute ohne die Implantologie nicht mehr denkbar. Die Entwicklung und Verwendung neuer Werkstoffe wie Rein-Titan ist absolut biokompatibel und verträglich. Diese Technik ist heute die bestmögliche Art, verlorengegangene eigene Zähne zu ersetzen und wieder ein schönes Lächeln zu ermöglichen .

Wie läuft die Implantation ab?

Der Zahnarzt schaut sich den vorhandenen Kieferknochen an und entscheidet nach dem Ergebnis über die Anzahl und den Typ der Implantate. Nach einem kleinen, in der Regel schmerzlosen operativen Eingriff wird ein Titanimplantat als künstliche Zahnwurzel in den Kiefer eingesetzt. Das Implantat verwächst in ca 3 – 4 Monaten mit dem Kieferknochen und wird so zum festen Halt für Ihren Zahnersatz.

Hier ein Film über das Einsetzen von Implantaten.

Nach der Einheilung, die im Unterkiefer zirka drei Monate und im Oberkiefer sechs Monate dauert macht der Zahnarzt einen Abdruck, der als Grundlage der  weiteren Arbeit im Labor dient. Dann werden die Keramikkronen fertiggestellt. Das folgende Modell zeigt die eingesetzte Arbeit.

Fotos: Prodente

Für wen kommen Implantate in Frage?

Für alle Menschen, die einen oder mehrere Zähne ersetzen müssen– Implantate sind für alle eine natürlich empfundene Lösung zur Verankerung zur sicheren Verankerung des Zahnersatzes.

Wozu ist ein Knochenaufbau nötig?

Knochenaufbau  (Augmentation) Foto:Prodente Knochenaufbauten dienen der Wiederherstellung von verloren gegangenem Knochenvolumen. Bei geringem Knochenangebot erfolgt in Zusammenarbeit  mit kompetenten und erfahrenen Partnern  ein Knochenaufbau mit künstlichem Knochenmaterial der Firma Bio Guide oder mit – nach unserer Ansicht die beste Methode- eigenem Knochenmaterial.

Fotos: Prodente

Welche Nachteile, die bei einer herkömmlichen Versorgung auftreten, werden durch Implantate vermieden?

  • Lebensqualität in Bezug auf Essen, Reden und Spielen von Blasinstrumenten wird nicht beeinträchtigt im Gegensatz zur Gewöhnungsphase beim Tragen von herausnehmbarem Zahnersatz
  • Gesunde Zähne müssen für Brücken beschliffen werden, bei Implantaten bleiben die gesunden Nachbarzähne unberührt.
  • Knochenrückbildung in den Lücken, da Knochen, der nicht belastet und „gebraucht“ wird, sich abbaut.
  • Mechanische Belastung und Überlastung der Brückenpfeiler wird vermieden, wenn man mit Implantaten eine Pfeilervermehrung erreicht.
  • Jeder fehlende Zahn kann durch ein Implantat ersetzt werden                           Foto: Prodente

Fotos: Prodente

Damit Sie wieder „kraftvoll zubeißen können „

Parodontologie

Die Parodontitis (Zahnfleischentzündung)

Das Zahnfleisch entzündet sich schleichend und bleibt auch in diesem Zustand lange schmerzfrei. Parodontitis tut anfangs nicht weh!!! Wichtig ist daher eine regelmäßige Vorsorge. Bei Bedarf kann der Zahnarzt so frühzeitig geeignete Maßnahmen ergreifen. Zudem ist die Befunderhebung ohne Aufwand und völlig schmerzfrei. Mit Hilfe einer sogenannten Schnelltest-Sonde („Screening“) werden die Zahnfleischtaschen durchgemessen. Hierbei kommt es auf jeden Millimeter an. Zahnstein entsteht aus bakterieller Plaque, die sich durch Einlagerung von Mineralien aus dem Speichel verhärtet. Die rauhe Oberfläche begünstigt weitere Auflagerungen des Zahnbelags und ist dadurch an der Entstehung von Entzündungen des Zahnfleischs beteiligt. Überhängende Füllungen und Kronen werden vom Zahnarzt beurteilt. Ebenso werden vorhandene Zahn-Lockerungen, freiliegende Zahnhälse und Wurzelzwischenräume erfasst. Mit Hilfe von Scalern und Küretten werden die Wurzeloberflächen unter Anästhesie penibel gereinigt.

Mit Hilfe eines Index werden fünf Schweregrade (von 0-4) der Parodontitis unterschieden. Anhand dieser Einordnung wird die Therapie durchgeführt.

Entscheidend für den langfristigen Erfolg der Behandlung ist die regelmäßige Nachsorge durch professionelle Zahnreinigungen.

Parodontalchirurgie:

Verbesserung der Zahnfleischästhetik bei grau durchschimmerndem Zahnfleisch infolge einer früheren Wurzelbehandlung oder starkem Zahnfleisch-Rückgang an einzelnen Zähnen. Es wurde eine Zahnfleischverpflanzung- ein sogenanntes Bindegewebstransplantat– durchgeführt.

Vorher

Nach Zahnfleischverpflanzung

Endodontie

Endodontie ist die Kunst, einen toten und mit Bakterien infizierten Zahn, d.h. seinen „Nerv“ mit Instrumenten zu säubern und dessen Kanal mit einer geeigneten Wurzelfüllpaste zu füllen. Dazu gab es in letzter Zeit großartige Neuerungen, die zu hervorragenden Ergebnissen und damit wesentlich verbesserten Prognosen wurzelbehandelter Zähne führen. Hierzu zählen Spülungen des Wurzelkanals mit durch Ultraschall aktivierten Desinfektionsmitteln und das in unserer Praxis verwendete maschinelle Wurzelkanal-Aufbereitungssystem „Reziprok“ der Firma VDW, mit dem zudem die Länge des Wurzelkanals elektronisch vermessen werden kann. Dadurch können dem Patienten zusätzliche Röntgenaufnahmen erspart werden.

Eine Lupenbrille

ist ein wertvoller Helfer bei der Suche nach versteckten Wurzelkanälen.

Schematischer Ablauf der Wurzelkanalbehandlung

Fotos: Prodente

ZAHNERHALTUNG

ICON-BEHANDLUNG:

Kleinste Karies-Läsionen können durch die sogenannte „Kariesinfiltration“ ohne Bohren versiegelt werden. Hierbei dringt sehr dünnfließender Kunststoff in die beginnende Karies ein und stoppt das weitere Wachstum der Karies.

Bilder der Kariesinfiltration veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Fa. DMG Dental-Material Gesellschaft mbH

Auch weißliche Verfärbungen

an den Außenflächen der Schneidezähne können wirkungsvoll ohne Bohren beseitigt werden.

Diagnodent

drei Verfahren der Karies- Diagnose sind möglich: 
  1. Das gute, erfahrene Auge
  2. die Röntgenaufnahme und unser
  3. DIAGNOdent pen.
Auch Karies im Frühstadium und versteckte Karies lassen sich mit der Laserfluoreszenztechnologie des DIAGNOdent pen sicher erkennen. Damit sind minimalinvasive Eingriffe wie mit unserem ICON möglich, der Patient wird geschont, Zahnsubstanz bleibt erhalten.
Die Überlegenheit der Laserfluoreszenztechnologie hat sich schon unzählige Male bewiesen. Seine Zuverlässigkeit wurde in zahlreichen wissenschaftlichen Studien belegt.
DIAGNODENT

Diagnodent Quelle: Lussi et al, Quintessenz 54, 10 (2003), Lussi et al (2001)

Kinesiologie

Geschichte der Applied Kinesiology:

Vor ca. 30 Jahren fand der amerikanische Chiropraktiker George Goodheart D.C. durch Zufall bei einem Patienten heraus, daß sich die Stärke eines Muskels sofort verändert, wenn therapeutisch relevante Punkte am Körper des Patienten behandelt oder auch nur berührt werden. Im Laufe der Zeit zeigte sich, daß sich der Tonus (Anspannungszustand) von Muskeln bei einer Vielzahl von Testexpositionen ändern kann, und zwar sowohl von schwach nach stark als auch von stark nach schwach.

Prinzipiell fand Goodheart heraus, daß man mit dem Muskeltest eine funktionelle diagnostische Aussage darüber machen kann, wie der Körper des Patienten sowohl auf möglicherweise positive Dinge (Heilmittel, Medikamente, manuelle Behandlung, Akupunktur), aber auch negative Belastungen (Allergene, unverträgliche und toxische Substanzen, negative Emotionen, Fehlhaltung, Kiefergelenksstörungen u.a.m.) reagiert.

Die AK-Untersuchung:

Die AK-Untersuchung erfolgt durch Testung eines oder mehrerer Muskeln des Patienten in einer definierten Testposition vor und nach einem gezielten Probereiz, der in der AK Challenge genannt wird.

Mit dem Challenge bietet die AK eine einzigartige Diagnosemethode, um die Art der Störung des Organismus zu bestimmen, funktionelle Zusammenhänge zwischen den einzelnen Systemen und Regelkreisen im Körper sichtbar und sowohl für den Patienten wie auch für den Therapeuten spürbar darzustellen. So lassen sich zum Beispiel Allergien und Unverträglichkeiten von Nahrungsmitteln oder Medikamenten testen.

Wichtig ist, daß man die AK nicht im strengen Gegensatz zu den eingeführten und bewährten schulmedizinischen Diagnoseverfahren wie z.B. Elektrokardiographie (EKG), Elektroenzephalographie (EEG), Labortest usw. sieht, sondern als dringend notwendige Ergänzung.

Kinderzahnheilkunde

Die Beschäftigung mit der Kieferorthopädie entfachte in uns auch die Liebe zur Kinderzahnheilkunde. Beide Bereiche gehen Hand in Hand. In jährlichen Fortbildungsveranstaltungen und Kongressen v.a. der Universität München verschafften wir uns profunde Kenntnisse in den Bereichen Kieferorthopädie und Kinderzahnheilkunde. Die rasante Entwicklung immer besserer Materialien und Behandlungsmethoden kommt dadurch sofort unseren jungen Patienten zugute.

Oberstes Ziel ist eine angstfreier und entspannter Patient, der gerne in unsere Praxis kommt. Während der Früherkennungsuntersuchung (FU) werden die Kinder allmählich an Munduntersuchungen herangeführt und mit den Eltern das Kariesrisiko besprochen. Im Laufe der Zeit führen wir kleinere Behandlungsmaßnahmen wie Fluoridierung, Polieren, Zahnputz-Unterweisungen und Versiegelungen durch. Narkosebehandlungen können so in den meisten Fällen vermieden werden. Sollten kleinere Füllungen nötig sein,bevorzugen wir Komposite und Kompomere der neuesten Generation, bei größeren kariösen Stellen kommen Kinderkronen zum Einsatz, um die Platzhalterfunktion der Milchzähne bis zum Zahnwechsel zu gewährleisten. Der neueste Trend sind vollkeramische Kinderkronen,welche im Vergleich zu konventionellen Stahlkronen unübertroffene ästhetische Vorteile haben.

Um Karies zu vermeiden, nehmen die Kinder am Individualprophylaxe- Programm teil mit Demonstration des Zähne-Putzens und Tipps zur richtigen Ernährung. Auf diese Weise wird eine stetige Verbesserung der Mundgesundheit erreicht, die anhand von verschiedenen Indizes auch messbar ist.

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Häufige Fragen:

„Wann sollen wir mit unserem Kind zum ersten Mal zum Zahnarzt gehen?“  Mit etwa 2-2,5 Jahren…

„Ist die Fluoridierung sinnvoll?“ Ja, der Zahnschmelz wird definitiv gehärtet und widerstandsfähiger gegen Karies.

„Wann sollen wir mit dem Zähneputzen beginnen?“ Sobald die ersten (meist) Unterkieferschneidezähne da sind (mit etwa 6-10 Monaten), beginnt man mit Wattestäbchen bzw. der kleinsten Kinderzahnbürste.

„Womit sollen wir putzen?“ Mit einer weichen Kinderzahnbürste und einem Hauch fluoridierter Kinder-Zahnpasta zur Geschmacksgewöhnung.

„Was soll unser Kind trinken?“ Ungesüßter Fencheltee oder stilles Wasser sind zu empfehlen und umspülen den Zahn nicht mit schädlicher Zuckerlösung, vor allem nachts keine gesüßten Getränke aus der Nuckel-Flasche.

„Mein Kind hat schwarze Flecken und Beläge auf dem Zahn, ist das schädlich?“ Vermutlich handelt es sich um „Black stain“ – Beläge, welche durch unbedenkliche pigmentbildende Bakterien verursacht werden; wir können sie wegpolieren, sie kommen aber wieder…. nach der Pubertät verschwinden sie von selbst.

Mein Kind ist schon neun Jahre alt und hat immer noch keine bleibenden hinteren Backenzähne. Ist das normal?“ Ja, daher haben diese Zähne manchmal auch den Namen „Neun-Jahres-Molaren“ statt „Sechs-Jahres-Molaren“.

WDR-Film über Milchzähne: http://youtu.be/7Zn2M95a-6c 

Zertifikate (Auszug):

Individual-Prophylaxe

Individualprophylaxe  in der Zahnarztpraxis.

Hier beschäftigen wir uns mit dem einzelnen Patienten in Form von:

  • einer halbjährlichen zahnärztlichen Untersuchung
  • Aufklärung über Krankheitsursachen und Vermeidung 3.
  • Erstellen von diagnostischen Vergleichen zur Mundhygiene, Zahnfleischzustand und Kariesanfälligkeit 4.
  • Motivation und Einweisung bei der Mundpflege 5.
  • Maßnahmen zur Schmelzhärtung und Fissurenversiegelungen der Molaren.

Foto: Prodente e.V.

!!NIE WIEDER KARIES  UND  NIE WIEDER PARODONTITIS !! durch

„DIE ZEHN GEBOTE DER PROPHYLAXE“:

1. Du sollst deine Kinder nicht mit deinen Bakterien infizieren ! (nicht den Schnuller oder den Löffel in den Mund nehmen) 2. Du sollst bei Kleinkindern immer nachputzen! 3. Du sollst Kleinkindern keine gesüßten Nuckelgetränke geben! (nur ungesüßten z.B. Fencheltee und nie nachts im Bett) 4. Du sollst Kindergartenkindern die richtige Zahnputztechnik zeigen! (lassen) 5. Du sollst deinen Schulkindern ein gesundes Pausenbrot mitgeben! 6. Du sollst Schulkinder regelmäßig mit einer Fluorid-Zahnpasta die Zähne putzen lassen und verwende fluoridiertes Speisesalz! 7. Nur gerade stehende Zähne können gut gereinigt werden! (–>Spangen) 8. Du sollst Jugendliche über säurehaltige Getränke (Cola, Red Bull usw.) aufklären! (Säure zerstört den Schmelz) 9. Du sollst als Erwachsener Zahnseide, Zungenreiniger und Interdentalbürstchen verwenden! 10. Du sollst als Erwachsener regelmäßig zur Zahnreinigung =  Parodontitis-Vorsorge gehen!

In kaum einem anderen Bereich derMedizin ist es so wie in der Zahnheilkunde möglich, Erkrankungen wirkungsvoll vorzubeugen – und das in jedem Lebensalter. Zusammen mit seinem Praxisteam kann der Zahnarzt seinem Patienten ein auf sein individuelles Erkrankungsrisiko und seine spezifischen Bedürfnisse zugeschnittenes Prophylaxeprogramm anbieten. Dazu gehört neben Motivation und Instruktion zur häuslichen Mundhygiene

Hygiene

KLASSE 2000

 In Kindergärten und Grundschulen führen wir die Gruppenprophylaxe durch mit:

  • Fluoridanwendung (fluoridiertes Speisesalz)
  • Gesundheitserziehung (z.B. Ernährungsaufklärung, Mundhygieneunterweisungen)
  • Gesundheitsförderung (z.B. Bereitstellung zuckerfreier Getränke/Mahlzeiten).

Unsere Praxis ist jedes Jahr Pate einer Grundschulklasse.

Quelle:Prodente

Ziele der Gruppenprophylaxe in den Kindergärten und Grundschulen sind:

  • die Erhaltung eines kariesfreien Gebisses bei allen Kindern mit naturgesunden Zähnen,
  • die Risikoabsenkung des Karieszuwachses bei Kinder mit bereits erkrankten Zähnen,
  • der Abbau eventueller Ängste vor dem Zahnarztbesuch und
  • positives Erleben von Mundgesundheit.

Mit Klasse2000 und seiner Symbolfigur KLARO erfahren die Kinder, was sie selbst tun können, damit es ihnen gut geht und sie sich wohlfühlen.

Frühzeitig und kontinuierlich von Klasse 1 bis 4 lernen die Kinder mit Klasse2000 das 1×1 des gesunden Lebens – aktiv, anschaulich und mit viel Spaß. Lehrkräfte und speziell geschulte Gesundheitsförderer gestalten rund 15 Klasse-2000-Stunden pro Schuljahr zu den wichtigsten Gesundheits- und Lebenskompetenzen. So entwickeln Kinder Kenntnisse, Haltungen und Fertigkeiten, mit denen sie ihren Alltag so bewältigen können, dass sie sich wohlfühlen und gesund bleiben.

Ziele:

  • Kindern ist es wichtig, gesund zu sein und sie sind überzeugt, selbst etwas dafür tun zu können.
  • Kinder kennen ihren Körper und wissen, was sie tun können, damit er gesund bleibt und sie sich wohl fühlen.
  • Kinder besitzen wichtige Lebenskompetenzen: z.B. mit Gefühlen und Stress umgehen, mit anderen kooperieren, Konflikte lösen und kritisch denken.

Themen:

  • Gesund essen und trinken
  • Bewegen und entspannen
  • Sich selbst mögen und Freunde haben
  • Probleme und Konflikte lösen
  • Kritisch denken und Nein sagen

PZR

Die Professionelle Zahnreinigung (PZR):

Die PZR setzt dort an, wo die Zahnbürste nicht wirkt und beugt so effektiv der Parodontitis vor.

Am Anfang der PZR steht eine gründliche Untersuchung des Gebisses. Danach werden alle Beläge – harte und weiche – auf den sichtbaren Zahnflächen und in den Zahnzwischenräumen entfernt. Sind bereits erste Anzeichen einer Parodontitis erkennbar, lässt sich durch die gründliche Säuberung der Zahnfleischtaschen ihr Fortschreiten aufhalten. Auch Verfärbungen der Zähne durch Tee, Kaffee, Rotwein oder Zigaretten lassen sich entfernen.

Fotos: Prodente

Nach der gründlichen Zahnreinigung werden die Zähne poliert und mit einem Fluoridlack überzogen, um sie widerstandsfähig gegen Karies zumachen.

 

Der Gesetzgeber hat festgelegt, dass die PZR zu den Eigenleistungen gehört. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen daher die Kosten dafür nicht, bzw. nach Vorlage der Rechnung ggf. zumindest in Teilen. In der Regel dauert eine PZR eine Stunde und sollte alle halbe Jahre durchgeführt werden. Bei Risikopatienten (Parodontitis,Wurzelkaries) auch öfter.

Fotos: Prodente

Unser Team

Dr. Pletz

Dr. Pletz

Ich habe in Erlangen studiert und 1986 dort promoviert. Meine Assistenzzeit absolvierte ich zunächst bei der Bundeswehr in Straubing, dann bei Zahnärzten ein Jahr in Frontenhausen und schließlich ein Jahr in Pfarrkirchen. Durch kontinuierliche Fortbildung und Hospitationen erwarb ich mir umfangreiche Kenntnisse in den Fächern Kieferorthopädie, Kinderzahnheilkunde und Implantologie, aber auch in der Endodontie und der Parodontologie.

Durch die Anstellung einer zahnmedizinischen Fachhelferin (ZMF) werden auch Prophylaxe-Patienten bestens betreut.
Innovative Zukunftstechnologien wie die computergestützte Therapie gehören ebenso zu unserem Behandlungsspektrum wie ganzheitliche Therapieansätze mit Hilfe der Applied Kinesiologie (A-Diplom mit Prüfung 2003).

Mit modernen minimal-invasiven Therapieverfahren und bewährten Therapiestrategien garantieren wir größtmögliche Sicherheit und ästhetische Behandlungsergebnisse. Denn schöne Zähne tragen zu einem großen Teil zum beruflichen Erfolg und privaten Wohlbefinden bei.

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Dr. Pletz

Zahnarzt
Klaudia M.

Klaudia M.

Frau M. ist zahnmedizinische Verwaltungsassistentin, besitzt ein fundiertes Wissen im Abrechnungswesen und ist Ihre Ansprechpartnerin bei Fragen zur Zusatzversicherung.

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Klaudia M.

ZMV

Birgit S.

Christina N.

Martina E.

Milena W.

Anna-Lena W.

Tamara P.

Sabine H.

Zahntechnikerin

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1

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Unsere Sprechzeiten

Wochentag Vormittags Nachmittags
Montag 8-12 Uhr 14-18 Uhr
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Mittwoch 8-12 Uhr
Donnerstag 8-12 Uhr 14-18 Uhr
Freitag 8-12 Uhr 13-16 Uhr